Gerne informieren wir Sie regelmäßig (ca. 2-4 pro Jahr) über Neuigkeiten aus dem Bielefelder Institut über unseren kostenlosen Newsletter.
17.05.2019
In dem bei UTB erschienen Buch „Frühe Sprachentwicklung“ stellt unser Institutsmitglied Katharina Rohlfing die aktuellen Debatten zur Sprachentwicklung dar, führt in die Neurophysiologie des Spracherwerbs ein und zeigt, wie Kinder Sprache erleben und im Zusammenspiel motorischer, kognitiver sowie sprachlicher Fähigkeiten erwerben. Es bietet damit Studierenden der Pädagogik und Linguistik eine gute Einführung in den frühen Spracherwerb.
Zum "International Handbook of Language Acquisition" (Horst & van Koss Torkildsen, Eds., 2019) hat Katharina Rohlfing das Kapitel "Learning language from the use of gestures" beigetragen. Darin fasst sie die aktuelle Forschung zum Zusammenhang von Gestik, die Kinder in einem frühen Alter selbst produzieren, aber auch im Input ihrer Bezugspersonen erfahren, und der Sprachentwicklung zusammen.
13.05.2019
Anfang Mai besuchten Sabine Frevert und Dr. Maren Aktas ihre ehemalige Chefin, Prof. Hannelore Grimm, in Heidelberg. Gefeiert wurde die inzwischen 25-jährige Zusammenarbeit! Ende der 1990er Jahre starteten Sabine Frevert und Dr. Maren Aktas als studentische Hilfskräfte am Lehrstuhl für Allgemeine und Angewandte Entwicklungspsychologie bei Prof. Grimm an der Universität in Bielefeld. Zusammen mit weiteren Institutsmitgliedern wurden eine Reihe sprachdiagnostischer Verfahren entwickelt (ELFRA, SETK-2, SETK 3-5, SSV). In den vergangenen 5 Jahren haben wir alle Verfahren dieser "Testfamilie" gründlich überarbeitet und z.T. neu normiert. Nun liegt auch der ELFRA in 3. Auflage vor - wenn das kein Grund zum Feiern ist!
Wir erinnern uns gerne an die vielen intensiven Momente in diesen Jahren, den wissenschaftlichen Diskurs, die kreativen Impulse. Und wir bedanken uns ganz besonders bei Prof. Grimm, die unser wissenschaftliches Denken und Arbeiten maßgeblich geprägt hat.
31.03.2019
Wir freuen uns, dass nach den neu normierten Sprachtests, nun auch der Elternfragebogen ELFRA in Überarbeitung vorliegt. Der Bogen ist seit 2000 im Einsatz und hat sich seitdem sowohl in der klinischen als auch der wissenschaftlichen Anwendung bewährt. Prof. Grimm und Mitarbeiterinnen des Bielefelder Instituts haben im vergangenen Jahr das Manual aktualisiert und die Bögen optimiert, so dass die Bögen auch weiterhin nutzbringend eingesetzt werden können.
18.03.2019
130 Forscherinnen und Forscher haben in der Stavanger Declaration eine Erklärung zur Zukunft des Lesens im Zeitalter der Digitalisierung abgegeben, die auf den Forschungsergebnissen der letzten Jahre beruht. Die Forschergruppe, der auch Prof. Katharina Rohlfing angehörte, hat sich zwischen November 2014 und April 2019 im Rahmen einer von der EU finanzierten Initiative (COST – European Cooperation in Science & Technology) regelmäßig zu dem Thema „Evolution of reading in the age of digitisation (E-READ)“ ausgetauscht und die Ergebnisse in der gemeinsamen Erklärung zusammengetragen. Unter den angegebenen Links kann die Stavanger Declaration nachgelesen werden.
Im englischen Original: http://ereadcost.eu/wp-content/uploads/2019/01/StavangerDeclaration.pdf
Deutsche Übersetzung: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/themen/stavanger-erklaerung-von-e-read-zur-zukunft-des-lesens-16000793-p1.html
Weitere Übersetzungen: http://ereadcost.eu/stavanger-declaration/
28.02.2019
Der von unseren Institutsmitgliedern Dr. Christina Müller und Brigitte Caroli in jahrelanger Arbeit entwickelte "Komm!-Bogen" wird in absehbarer Zeit im Hogrefe-Verlag veröffentlich werden. Vorab sind allerdings noch einige Studien zur Absicherung der Aussagekraft erforderlich. Die Studiendesigns stehen, die Bögen sind überarbeitet, alle "Checklisten" sind abgearbeitet: Nun kann im Juli mit der Datenerhebung begonnen werden. Dr. Christina Müller und Dr. Maren Aktas und Dr. Angela Grimminger werden an den Untersuchungen beteiligt sein. Sie werden zunächst Mütter einjähriger Kinder mit dem "Elternfragebogen zur vorsprachlichen Kommunikation" (KOMM; neuer Titel) danach befragen, wie sich ihre Kinder jeweils mitteilen. Es folgen zwei weitere Untersuchungszeitpunkte im Abstand von jeweils einem halben Jahr.
Sehen Sie Möglichkeiten, uns bei der Kontaktaufnahme zu Müttern einjähriger Kinder zu unterstützen? Dann sprechen Sie gerne Dr. Christina Müller oder Dr. Maren Aktas an.